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24.08.2014
SOC (Sächsischer Offroad Cup) Langensteinbach
 
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Der SOC Lauf in Langensteinbach 2013 war letzte Einsatz des 200ccm Motors in meiner Motocross TW. Danach begann ich Teile für den Motorumbau auf 250 ccm zu beschaffen und die Umrüstung von Vergaser auf Einspritzanlage vorzunehmen.

Im Mai war es dann soweit, dass die Maschine montiert und die Einspritzanlage eingebaut war.
Es stellte sich allerdings als extrem schwierig heraus, eine Einspritzanlage von Grund auf neu zu programmieren. Zu schwierig für mich.

Der SOC-Lauf in Langensteinbach ist für mich schon eine Art Pflichtveranstaltung. Daher baute ich meine Motocross TW eine Woche vor dem Lauf wieder auf Vergaser zurück. Ich benötigte die komplette Woche, um den Vergaser halbwegs passend auf den 250 ccm Motor abzustimmen.

Hier ein paar Eckdaten zum meiner Yamaha TW250 MX:
- 58mm Kurbelwelle
- 74mm Kolben von Yamaha mit 9,5:1 Kompression
- Zylinderkopf ohne Modifikationen (nur Brennraumanpassung)
- Mikuni VM28-418
- TW 125 Motorblock
- 6 Gang TT225 Getriebe
- 6 Scheiben 5 Federn Kupplung von Yamaha IT 175
- 11/49 Übersetzung mit 520 Kette (13/58 mit 428er Kette)
- geschlossener Rahmen mit den Unterzügen von Honda CR 250
- Gabel und Gabelbrücken von Yamaha YZ426
- Radnabe von H:One für YZ426/450
- Vorderreifen Metzeler MCE Six Days 110/80-18
- Federbein hinten von Yamaha YFM350 Banshee mit TW125 Feder
- verlängerte Schwinge (+ 5cm)
- Hinterreifen Maxxis Bighorn 26x9x14


Nun war es soweit, Sonntag der 24.08.2014.
Der 250 ccm Motor war bisher noch nicht einmal eine komplette Betriebsstunde gelaufen. Somit war dieser SOC-Lauf auch der erste richtige Test für den Motor.
Leider regnete es in der Nacht von Samstag auf Sonntag recht stark, was die Bedingungen auf dem harten Lehmboden sehr schwierig machte.

Bei der Anmeldung stellte sich heraus, dass meine Wunsch-Klasse 5 Einsteiger schon voll war und so musste ich mich in der Klasse 5 Sport B einschreiben.
Am Start zum ersten Lauf waren 3 Klassen aufgestellt. Zuerst startete die Klasse 7 Team Hobby mit 51 Fahrern, danach Klasse 4 Sport B mit mir und 33 weiteren Fahrern und zuletzt die Klasse 5 Einsteiger mit 39 Startern.

Somit waren maximal 123 Fahrer auf der 6km langen Strecke gleichzeitig unterwegs.

Wie schwierig die Bedigungen waren, kann man auf meinem Helmkamera-Video erahnen.



Zum Glück wurden die Bedingungen im Laufe der 3 Stunden besser, jedoch waren die ersten Runden sehr Kräfte raubend. Daher schaffte ich weniger Runden, als ich mir vorgenommen hatte.

Aber das wichtigste ist klar, der 250 ccm Motor hat seine Feuerprobe bestanden.
Somit kann ich diesen Umbau anderen Fahrern bedenkenlos empfehlen.
 

 
 
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